Von der KI-Strategie zur produktiven Anwendung

May 30, 2026
ca. 4 Minuten

Bereit für den nächsten Schritt?

Mit Klarheit, Haltung und fundierter Methode entwickeln wir Lösungen, die Wirkung zeigen.

Künstliche Intelligenz ist in der öffentlichen Verwaltung kein Zukunftsthema mehr. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie. Wie lässt sich KI verantwortbar einführen, ohne in endlosen Pilotprojekten oder Governance-Diskussionen stecken zu bleiben? Wie kommt man von der Strategie zur ersten produktiven Anwendung, und schafft dabei Grundlagen, die mehr als einen einzelnen Use Case tragen?

Ausgangslage

Die Stadt Zürich, vertreten durch die Organisation und Informatik (OIZ), war in einer Situation, die viele Verwaltungen kennen. Auf der einen Seite wuchs der Druck, konkrete KI-Anwendungen einzuführen. Auf der anderen Seite gab es offene Fragen zu Governance, Datenschutz, Verantwortlichkeit und politischer Sichtbarkeit. Punktuelle Pilotversuche allein hätten dieses Spannungsfeld nicht aufgelöst. Gefragt war ein strukturierter Weg, der vom strategischen Zielbild bis zur produktiven Lösung führt, ohne unterwegs den Boden zu verlieren.

Was Mpirix gemacht hat

Mpirix begleitete die OIZ in zwei aufeinander aufbauenden Phasen.

Phase 1: Strategie und Governance. Im ersten Schritt wurden die strategischen und organisatorischen Grundlagen geschaffen. Gemeinsam mit der OIZ entstand ein KI-Zielbild für das Verwaltungsumfeld, ein Governance-Rahmen mit klaren Rollen und Zuständigkeiten sowie eine priorisierte Liste geeigneter Anwendungsfelder. Rechtliche und Governance-relevante Anforderungen wie Transparenz, Erklärbarkeit, Diskriminierungsfreiheit und digitale Souveränität wurden früh mitgedacht. Eine zentrale Aufgabe war es, komplexe KI-Themen so aufzubereiten, dass auch Fachbereiche und Führung ohne technischen Hintergrund fundiert entscheiden konnten.

Phase 2: Infrastruktur und erste Anwendung. Auf dieser Basis wurde der Sprung in die Umsetzung gemacht. Mpirix konzipierte die KI-nahe Infrastruktur, bereitete die Nutzung von Open-Source-Modellansätzen technisch und fachlich vor und strukturierte die Daten- und Wissensgrundlagen. Mit dem ZüriA Assistenten wurde die erste konkrete KI-Anwendung produktiv eingeführt, eingebettet in bestehende technische und organisatorische Rahmenbedingungen, getestet, validiert und betriebsbereit übergeben. Im Vordergrund stand nicht ein technisches Showcase, sondern eine Lösung, die im Verwaltungsalltag tatsächlich funktioniert.

Ergebnis

Die Stadt Zürich verfügt heute über eine tragfähige KI-Strategie, einen funktionierenden Governance-Rahmen und eine produktive KI-Anwendung im Verwaltungseinsatz. Der ZüriA Assistent unterstützt Mitarbeitende konkret bei ihrer täglichen Arbeit. Aus den geschaffenen Grundlagen lassen sich weitere Anwendungsfälle ableiten, etwa für Dokumentenanalyse, strukturierte Wissenszugriffe oder automatisierte Unterstützung in Verwaltungsprozessen. KI ist damit aus dem strategischen Diskurs in den operativen Alltag übergegangen, kontrolliert, nachvollziehbar und mit Spielraum für Weiterentwicklung.

Was das bedeutet

Wer als Verwaltung KI verantwortbar einführen will, kennt die Spannung zwischen Erwartung und Vorsicht. Strategie ohne Umsetzung führt zu Stillstand. Umsetzung ohne Strategie führt zu Wildwuchs. Dieser Case zeigt, was möglich wird, wenn beides von Anfang an zusammen gedacht wird, mit einem Partner, der die Verwaltungs-Realität kennt und nicht in fertigen Folien denkt, sondern in tragfähigen Lösungen. Für Verwaltungen, die jetzt vor ähnlichen Entscheidungen stehen, ist das die entscheidende Kombination: Klarheit am Anfang, Lieferfähigkeit am Ende, und eine Brücke dazwischen, die hält.

Leistungen im Überblick

Strategie und Governance

  • KI-Strategie für das Verwaltungsumfeld
  • Governance-Rahmen, Rollen und Zuständigkeiten
  • Priorisierung geeigneter Anwendungsfelder
  • Berücksichtigung rechtlicher und ethischer Anforderungen

Infrastruktur und Umsetzung

  • Konzeption der KI-nahen Infrastruktur
  • Nutzung von Open-Source-Modellansätzen
  • Strukturierung der Daten- und Wissensgrundlagen
  • Testing, Validierung und produktive Einführung ZüriA Assistent
  • Einbettung in bestehende organisatorische und technische Rahmenbedingungen